ich glaube, das kann man aus der ferne nicht beurteilen. man muss erst herausfinden, was sich der zu pflegende tatsächlich wünscht. man könnte ihm auch liebevoll ein gutes pflegeheim aussuchen und jeden tag dort sein, vor allem da es sich ja um mehrere pflegewillige handelt, könnte man sich gut abwechseln.
Forum - Familienangehöriger wird zum Pflegefall
Im Normalfall will man zu Hause gepflegt werden. In meiner Umgebung gibt es viele Pflegekräfte aus Rumänien, die im Haus wohnen. Das funktioniert ganz gut. Glücksfall ist natürlich, wenn sich mehrere Familienmitglieder abwechselnd kümmern.
Vielleicht hilft es in einem Gespräch eine Probezeit auszumachen. Damit der Betroffene sieht ob es eine Belastung ist oder nicht. Wenn alles gut klappt und jeder damit glücklich ist sollte einer Pflege zuhause nichts im Wege stehen.
Zuletzt bearbeitet von Halbmondchen am 12.10.2019 um 09:50 Uhr
Wie wäre es mit einer 24-Stunden-Pflege? Dann hat der Betroffene nicht das Gefühl, den Angehörigen zur Last zu fallen und der Angehörige würde aber weiterhin im gewohnten Umfeld der Familie bleiben.
Ich denke das ist von Fall zu Fall verschieden, das muss denke ich jeder selbst entscheiden.Meine Mutter zb. wollte unbedingt zu Hause bleiben, sie hatte eine 24std Pflege und natürlich ihre Kinder. Meine Schwiegermutter hingegen wollte unbedingt in ein Pflegeheim.
Schließe mich snakeeleven an - das ist von Fall zu Fall komplett unterschiedlich. Wenn es zumutbar ist, sollte man die Wünsche berücksichtigen.
wahrscheinlich kennt der Betroffene ja die Möglichkeiten zu Hause.
Hannevg, wenn es dabei um Dich geht; evt. macht man sich wegen Deines Alters
Gedanken ob Du mit dem nötigen Pflegeaufwand klarkommen wirst (auf Dauer). Probe - Pflegeheim - Erfahrung, wie von Halbmondchen bereits vorgeschlagen, daß wäre mein Weg
Ich würde auch vorschlagen zuerst die Pflege zu Hause zu probieren. Wenn es nicht gut funktioniert kann man immer noch das Heim nehmen und sich dort pflegen lassen.
Schwierige Ausgangsfrage, möchte und kann man nicht aus der Ferne beurteilen, man muss sicher von Fall zu Fall einzeln beurteilen.
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Vorsorge wurde getroffen und schriftlich festgehalten. Man möchte sich im Falle des Falles gegenseitig pflegen. Dann kommt der arge Tag - ein Familienangehöriger wird zum Pflegefall. Möchte plötzlich ins Pflegeheim _um den Liebsten_ nicht zur Last zu werden. Was tuen? Für alle Liebsten ist es nämlich keine Last, man möchte mit liebevoller Fürsorge (und Hilfe von Heimpflege Fachkräften) für den Pflegefall da sein. Habt Ihr bitte gute Argumente die man dem Menschen der freiwillig ins Heim will, entgegenhalten kann? Ich habe niemand im Heim und kann es nicht berurteilen