Forum - EZB plant Bargeld fürs Internet

 
jowi59

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Piero Cipollone, Direktor der Europäischen Zentralbank, wirbt intensiv für den digitalen Euro. In einem Interview erklärt er die Vorteile der geplanten Digitalwährung – sowohl für Verbraucher als auch für Europas strategische Unabhängigkeit.

Der digitale Euro soll das werden, was Bargeld heute ist – nur eben für die Onlinewelt. EZB-Direktor Piero Cipollone beschreibt die geplante Währung als "digitales Pendant zum Bargeld". In einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" erklärt er, wie der Umgang mit dem digitalen Euro funktionieren soll – und warum er ihn auch in Sachen Unabhängigkeit für unumgänglich hält.

Das Geld liege dabei entweder auf den Servern des Euro-Systems oder direkt auf dem Smartphone der Nutzer. Alternativ lässt es sich auf eine spezielle Karte mit dem Logo des digitalen Euro herunterladen.

Cipollone vergleicht die Funktionsweise mit einem digitalen Portemonnaie: "Erst muss man Geld hineintun, dann kann man es ausgeben." Interessant: Der digitale Euro soll auch ohne Internetverbindung funktionieren. Nutzer können Geld auf ihr digitales Portemonnaie laden und es später offline ausgeben – selbst bei Stromausfällen oder in abgelegenen Gebieten, erklärt der EZB-Direktor im "SZ"-Interview.

Katerchen

Auch nur eine weitere Möglichkeit für Betrüger, an Geld zu kommen. Dann wird halt digital gefälscht, echtes Falschgeld ist etwas aufwendiger.