Ich glaube, Esperanto ist eine aussterbende Sprache, ganz abgesehen davon, dass wahrscheinlich nur wenige sich damit befasst haben. Man kann ja doch nichts damit anfangen.
Forum - Esperanto-Buchtag
Daran sieht man sehr schön, daß man niemand eine Kunstsprache aufzwingen kann. Sprache ist etwas lebendiges, das sich entwickelt
Genau weiß man nicht, wieviele Menschen Esperanto sprechen - sicher ist allerdings, dass ein paar Millionen Esperanto gelernt haben. Bei Duolingo fangen jedes Jahr etwa 400.000 Leute mit Esperanto an :) (auf Englisch )
In der Esperanto-Wikipedia gibt es etwa 370.000 Artikel. Jährlich erscheinen etwa 120 neue Esperanto-Bücher. China veröffentlicht seit 2001 täglich Nachrichten in Esperanto (china interreta informa centro). Es gibt wohl mindestens 100.000 aktive Sprecher/-innen.
@jowi59: Das mit dem Aussterben sehe ich noch nicht. Das Interesse an Kursen, YouTube-Videos, Liedern und Vorträgen zeigt, dass die Sprache lebendig ist, s. auch Eventa Servo. Auch die etwa tausend bis dreitausend Esperanto-Muttersprachler/-innen deuten nicht auf ein Aussterben hin :)
@littlePanda: Eine Kunstsprache war Esperanto nur bis etwa 1889, als die erste Esperanto-Zeitschrift veröffentlicht wurde und damit die Praxis und Weiterentwicklung der Sprache begann. Seither ist Esperanto eine lebendige Sprache, die sich stetig entwickelt. Manche Linguist/-innen sehen Esperanto heute als natürliche Sprache. Wissenschaftliche Artikel zu Esperanto und zur Esperanto-Praxis finden sich z. B. bei Scholar von Google.
Die Leute, die heute Esperanto sprechen, tun das alle freiwillig - wenn andere Esperanto nicht genießen wollen, schade für sie. Wegen der einfachen und regelmäßigen Struktur der Sprache erreicht man in Esperanto ein deutlich höheres Sprachniveau. Man fühlt sich mehr zuhause und es ist nach ein paar Jahren keine "Fremd"-Sprache mehr.
Zuletzt bearbeitet von Ludoviko am 16.12.2025 um 11:57 Uhr
Ludoviko, es ist ja ein netter Kommentar jedoch ist es im Forum nicht erwünscht, Links auf Seiten außerhalb von GK zu hinterlassen.
Die Links habe ich gerne rausgenommen, Katerchen 
Von dieser Sprache habe ich noch nie etwas gehört. Eine wunderbare Idee, Verständigung ist doch das wichtigste.
Gedacht wird der Kunstsprache, die der jüdische Arzt Ludwig Zamenhof vor mehr als 125 Jahren entwarf. Seine Abhandlung veröffentlichte er 1887 unter dem Pseudonym "Dr.Esperanto".
Zamenhof, geboren am 15. Dezember 1859, wuchs in der heutigen polnischen Stadt Bialystock auf, in der Polen, Weißrussen, Deutsche und Juden lebten. Er wollte den Streit zwischen den Volksgruppen durch eine gemeinsame Sprache überwinden. Wie viele Menschen Esperanto sprechen, ist nicht erfasst.