Die Gute: Laut Standard vom Wochenende lassen erste Ergebnisse den Schluss zu, dass man auch 8 Monate nach einer Coronainfektion genug Antikörper hat , um immun zu sein. Auch die sogenannten T- Zellen ( Gedächtniszellen) können das Virus erkennen und neue Antikörper produzieren. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Wirksamkeit der Impfung. Allerdings kommt es auf den genetischen Hintergrund einer Person an, wieviele Antikörper sie bildet, deshalb werden immer wieder Einzelne 2 mal erkranken oder die Impfung wirkungslos sein.

Die weniger Gute: Die neue Virusvariante P.1, welche in der brasilianischen Millionenstadt Manaus entstanden sein dürfte, macht den Forschern Sorge. Denn in Manaus waren bis November bereits 75% Coronainfiziert. Trotzdem stiegen die Erkrankungen mit P.1 wieder stark an. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese neue Variante so stark verändert ist, dass sie von den Antikörpern nicht erkannt wird. Somit würde man wiederholt an Corona erkranken bzw. die Impfung in dem Fall sinnlos sein. 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 18.01.2021 um 13:32 Uhr