Wer isst denn in der heutigen Zeit Mehl aus Eicheln? Wir sind ja nicht im Krieg und haben auch noch keine Hungersnot😉😉
Forum - Eichelmehl selber herstellen
Eicheln habe ich noch nie gegessen
Ein interessanter Beitrag jedoch werden wir dies nicht probieren, also Eicheln sammeln und mahlen. Dass diese in Notzeiten verarbeitet wurden haben wir schon mal gelesen.
klingt nach sehr viel Arbeit! Ich finde diesen Beitrag auch interessant, auch wenn ich es wohl eher nicht probieren werde.
Meine Großeltern hatten im und nach dem Krieg als Kleinstbauern auch nicht viel.
Sie haben auch Eichelmehl zum strecken des Getreides und auch als Kaffee verwendet.
Moderne Forschungen haben ihren sehr hohen Nährwert und Gehalt an wertvollen Nährstoffen für die Gesundheit bestätigt.
Im Vergleich zu Getreidemehl ist es um ein Vielfaches reicher an Kalium, Kalzium und Magnesium, die wichtige Mineralien für die Gesundheit sind.
Dieses Mehl ist sehr reich an B-Vitaminen und enthält viele wertvolle Ballaststoffe für die Funktion des Verdauungstraktes und über 5 % ungesättigte Fettsäuren.
- Kann man auch fertig kaufen.
Eichelmehl hat mit Hungersnot nichts zu tun - man kann es als einen wertvollen Bestandteil unserer Nahrung sehen.
Eicheln sind essbar, aber auch giftig. Die Eichel enthält im rohen Zustand einen sehr hohen Anteil an Gerbstoffen, die beim Verzehr zu starken Magen-Darm-Beschwerden wie Brechreiz, Bauchkrämpfen und Durchfall führen können.
Die Eiche war früher ein Brotbaum, denn aus ihren Früchten wurde Mehl gemahlen und mit Getreide vermischt zu Brot verbacken oder zu Eichel-Kaffeeersatz (Muckefuck) vermahlen. In der Notzeit waren die Eicheln tatsächlich ein wichtiges Nahrungsmittel, denn sie enthalten reichlich Proteine, Kohlenhydrate (in Form von Stärke und Zucker) und Öle.
Kordula Müller