In dem Fall verstehe ich die Kritik.
Mit einem Entwurf und einigen Milliarden Bäumen ist nicht viel anzufangen.
Allein die Beschaffenheit des Bodens, die genaue Kenntnis über die Wetterverhältnisse der jeweiligen Region - das schaffen nur wirkliche Kenner, genau darauf aufbauend ihren Wald zu bepflanzen.
Es ist besser, darauf zu schauen, daß nicht überall die Bäume für neue Projekte weichen müssen.

Die EU hat einen Entwurf für eine neue Waldstrategie vorgelegt: Bis 2030 sollen drei Milliarden zusätzliche Bäume gepflanzt werden.
Kritik kommt v. Bauernbund, Landwirtschaftskammer und Waldverband. Begründung: Nur ein bewirtschafteter Wald bringe volle Klimaschutzleistung.
Muss man auf alles sofort mit Kritik zurückschießen? Kann man nicht einmal auch das Positive zuerst sehen?