Daran kann ich mich auch erinnern. In meiner Kindheit gab es viele verschiedene Arten und auch eine große Anzahl an Schmetterlingen und Falter.
Freue mich immer wenn ich diese wunderschönen Flattermänner sehe.
Forum - Dramatischer Artenschwund bei Schmetterlingen
Nicht zu vergessen sind die sterilen bis "toten" Gärten, wo kein Baum und kein Strauch wachsen darf, weil diese zu viel Mist machen. Ganz zu schweigen von den viel geliebten Schottergärten.
Na, hoffentlich haben die sich nicht auch für den Winter entschieden🙈. Ich meine in der Zeit nützt die ganze Studie nicht. Oder berichten sie erst jetzt darüber 😜.
Man muss sich nur die riesengroßen Ackerflächen ansehen, wo aus Gier alle Büsche, Haine vor einigen Jahrzehnten entfernt wurden, um möglichst jedes Stück Boden zu nützen. Abgesehen von den Pestiziden etc. Das ist nun das Resultat.
Bei uns in der Stadt sieht man sehr selten diese Schottergärten, die meisten Gärten sind grün wuchernd und die Äste dürfen über den Gartenzaun schauen. Am Land musste ich letztes Jahr einen Baum fällen, weil es der Bürgermeister so wollte. Ich hab mich dann erkundigt, warum das so anders als in Wien ist. In Wien darf alles wuchern, in NÖ muss alles akkurat geschnitten sein und nur ja nix über den Zaun lugen.
Da muss ich unsere Bauern in Schutz nehmen.
Viele haben in unserer Gegend bereits Blühstreifen und Wegrandstreifen.
Die Veränderung ist trotzdem stark sichtbar!
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3289782/
Bei Schmetterlingen – vor allem bei Tagfaltern – ist in niederen Lagen ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt zu beobachen. Das zeigt eine Studie von Forschern aus Salzburg, Deutschland und Polen, die im Fachblatt „Ecological Entomology“ veröffentlicht wurde. In den Bergen bleibt der Falterbestand zwar einigermaßen stabil, wird aber auch artenärmer.
Die Zunahmen der intensiven Landwirtschaft veränderte demnach die Zusammensetzung der Natur tiefgreifend – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Tagfalter, berichten die Wissenschafter. Von der einstigen Artenvielfalt ist in den tieferen Lagen bis rund 800 Meter Seehöhe nur noch wenig übrig. Grund dafür sind neben der Landwirtschaft mit dem teils massiven Einsatz von Düngemitteln sowie häufigem Mähen auch die Zerstörung vieler ursprünglicher Lebensräume. Da die meisten Tagfalterarten eher nährstoffarme Umwelten bevorzugen, bereitet ihnen das häufige Düngen Probleme.
Das ist mir auch schon aufgefallen. In meiner Jugend sind noch viel mehr Schmetterlinge zu sehen gewesen.