Forum - Die nächste Zuwanderung in Österreich

 
Katerchen

In Österreich wurde nun der Goldschakal nachgewiesen. Er ist zwar kleiner als der Wolf, jagt aber auch in Rudeln und ist eine Gefährdung des Rehwildes.

Der Goldschakal profitiert vom Klimawandel: Vom Balkan aus wandert er immer weiter Richtung Westen und Nordwesten und macht sich inzwischen auch in Österreich breit.

Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis Jäger von „Problemschakalen“ sprechen. Frisst der Goldschakal doch auch gerne einen Wildbraten, der dann nicht auf dem Teller des Jägers landet.

Sind übrigens schöne Tiere.

Maarja

Tiere wie auch Menschen sind immer schon gewandert und haben sich neue Lebensräume gesucht. Nicht immer ist das ein Problem 

hexy235

Da muss man einmal abwarten, ob er wirklich zum Problem wird. Dann wird man sich schon etwas einfallen lassen.

rene84828

Der Goldschakal lebt schon seit einigen Jahren in Österreich und von "Problemschakalen" war noch nie die Rede.
Dass er in Rudeln auch Rehe reißen kann ist richtig aber eher selten der Fall.
Aufgrund der Überpopulation, die zum einen daraus resultiert, dass die natürliche Bestandskontrolle die lange Zeit von Wölfen bewirkt wurde nicht mehr stattfindet, und die von der Jägerschaft durch Zufütterung sogar noch gefördert wird, ist das nicht unbedingt etwas schlechtes.

 

Wenn ein Jäger mal kein Wildbraten auf dem Teller hat, ist das nicht die Schuld des Goldschakals.

Lara1

Hauptbeute sind kleine bis mittelgroße Säugetiere; ebenso Amphibien, Insekten, Fische, häufig Kadaver, pflanzliche Nahrung, anthropogene Nahrungsressourcen (in manchen Regionen Schlachtabfälle).

In stark bejagten Gebieten nutzt der Goldschakal als Hauptnahrung zurückgelassenen Aufbruch oder Aas nicht gefundener Huftiere.

Da kann man doch froh sein, wenn der Goldschakal da ist.

Seit 1987 gibt es vereinzelte Goldschakalnachweise in Österreich und 2007 wurde im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel die erste Reproduktion gemeldet

littlePanda

Goldschakale sind schöne Tiere und es ist zu hoffen, daß er nicht auch zum Feinbild von Menschen wird, die mit der Natur nicht mehr leben können.