Die vornehme Perpetua war klassisch gebildet, verheiratet und hatte einen Sohn im Säuglingsalter. Gemeinsam mit ihrer schwangeren Sklavin Felicitas bereitete sie sich auf die Taufe vor, obwohl Kaiser Septimius Severus den Übertritt zum Christentum unter Strafe gestellt hatte. Im Jahr 203 wurden Perpetua und Felicitas wegen ihres Glaubens festgenommen. Perpetuas Vater besuchte seine Tochter mehrfach in der Haft und versuchte vergeblich, sie von ihrem Glauben abzubringen. Beide Frauen empfingen noch im Gefängnis die Taufe. Die schwangere Felicitas hatte Angst, nicht gemeinsam mit Perpetua sterben zu können, weil es nicht erlaubt war, Schwangere hinzurichten. Bereits im achten Monat brachte Felicitas ein Mädchen zur Welt. Die beiden Frauen wurden bei einer Raubtiervorstellung für den Sohn von Kaiser Septimus Severus im Amphitheater den Raubtieren zum Fraß vorgeworfen. Als sie trotz schwerster Verletzungen überlebten, hat man sie erdolcht.
Ihre Leidensgeschichte kann man in der Schrift „Passio Sanctarum Perpetuae et Felicitatis“ nachlesen werden. Große Teile gehen auf Aufzeichnungen von Perpetua zurück, das Werk gilt als eines der ältesten und verlässlichsten christlichen Werke.
Quelle: katholisch.de und wikip
Zuletzt bearbeitet von Raggiodisole am 07.03.2024 um 07:30 Uhr
Perpetua und Felicitas
Die vornehme Perpetua war klassisch gebildet, verheiratet und hatte einen Sohn im Säuglingsalter. Gemeinsam mit ihrer schwangeren Sklavin Felicitas bereitete sie sich auf die Taufe vor, obwohl Kaiser Septimius Severus den Übertritt zum Christentum unter Strafe gestellt hatte. Im Jahr 203 wurden Perpetua und Felicitas wegen ihres Glaubens festgenommen. Perpetuas Vater besuchte seine Tochter mehrfach in der Haft und versuchte vergeblich, sie von ihrem Glauben abzubringen. Beide Frauen empfingen noch im Gefängnis die Taufe. Die schwangere Felicitas hatte Angst, nicht gemeinsam mit Perpetua sterben zu können, weil es nicht erlaubt war, Schwangere hinzurichten. Bereits im achten Monat brachte Felicitas ein Mädchen zur Welt. Die beiden Frauen wurden bei einer Raubtiervorstellung für den Sohn von Kaiser Septimus Severus im Amphitheater den Raubtieren zum Fraß vorgeworfen. Als sie trotz schwerster Verletzungen überlebten, hat man sie erdolcht.
Ihre Leidensgeschichte kann man in der Schrift „Passio Sanctarum Perpetuae et Felicitatis“ nachlesen werden. Große Teile gehen auf Aufzeichnungen von Perpetua zurück, das Werk gilt als eines der ältesten und verlässlichsten christlichen Werke.
Quelle: katholisch.de und wikip
Zuletzt bearbeitet von Raggiodisole am 07.03.2024 um 07:30 Uhr