Es gibt vielfältige Gründe, warum sich Wüsten weltweit immer mehr ausbreiten oder neu entstehen:
Die globale Erwärmung trägt zum Wachstum der Wüsten bei. Ökologinnen und Ökologen sehen eine Ursache im Zusammenspiel aus Klimawandel, Dürre und Wassermangel.
Wirtschaftliches Streben führt von dazu, dass Grünflächen und Wälder verlorengehen: für intensive Landwirtschaft, Industriebetriebe oder Straßenbau.
Außerdem spielt die Bevölkerungsex*losion eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen brauchen Brennholz, Ackerflächen und Wohnungen, wodurch Wälder und andere ökologisch wertvolle Flächen verschwinden und sich Wüsten ausbreiten können.
Die Landwirtschaft mit Viehhaltung und Ackerbau führt dazu, dass sich der Boden lockert und erodiert. Das Vieh frisst schützende Pflanzenschichten. Auch falsche Ackerbautechniken oder zu kurze Ruhezeiten für die Anbauflächen führen dazu, dass der Boden seine Nährstoffe verliert, was zu geringerem Pflanzenbewuchs und damit zu Erosionen führt.
Um den Wasserbedarf der Bevölkerung zu decken, die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen zu sichern und Wasser, das für den Tourismus benötigt wird, zu gewinnen, werden der Natur immense Wasserressourcen entzogen. So entstehen nach und nach auch in Europa wüstenähnliche Verhältnisse.
Die Desertifikation kann fortschreiten durch Windböen, Wassermangel und Versalzung der Böden. Die Ursachen dafür sind menschengemacht: Überweidung, Übernutzung, Abholzung und falsche Bewässerungsmethoden. (br.de)
Es gibt vielfältige Gründe, warum sich Wüsten weltweit immer mehr ausbreiten oder neu entstehen: