Die Umweltorganisation Greenpeace hat FIFA-Präsident Gianni Infantino für seine Pläne kritisiert, bei der Fußball-WM täglich zwei Spiele zu besuchen. „Dass Funktionäre täglich in extrem klimaschädlichen Privatjets fliegen, vermittelt nicht gerade den Eindruck, dass die FIFA die Ursachen des Klimawandels oder ihre eigene Verantwortung, Teil der Lösung zu sein, erkannt hat“, sagte Greenpeace USA „The Athletic“.

Sowohl das Portal als auch die englische Tageszeitung „The Guardian“ berichten unter Bezug auf nicht näher genannte FIFA-Quellen, dass Infantino zwei Begegnungen pro Tag sehen möchte und dafür auch einen von Sponsor Qatar Airways zur Verfügung gestellten Privatjet nutzt. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit insgesamt 104 Begegnungen sind enorme Distanzen zu überwinden, um diese Bestrebungen in die Tat umzusetzen.

Grundsätzlich finde in den USA, Mexiko und Kanada „mit Abstand die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat“, statt. „14 von 16 Stadien sind hitzegefährdet.“