Gehorsam ist dann gut, wo es angebracht ist. Wenn man andere in Gefahr bringt sind Vorschriften und sich unterordnen auch sinnvoll.
Forum - Der Gehorsam
Es wäre schön, wenn es ein gesundes Mittelmaß für den Gehorsam geben würde. Die Zeiten haben sich sehr verändert.der Respekt und Gehorsam bei Kindern gegenüber Erwachsenen ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Wenn ich mir vorstelle, das ein 6Jähriges Kind mit mir zu diskutieren anfängt, wenn ihm eine Regel nicht passt.🤨🤨
Das richtige Maß an Respekt und Gehorsam muss man finden.
Blinder Gehorsam ohne selbst zu denken ist nicher nicht produktiv.
Die soziale Fähigkeit zum Unterordnen? Keine gute Fähigkeit.
Gehorsam ist nicht ohne Grund heute ein negatives Wort. Mir fällt dazu ein :Macht, Autorität, Verhaltenssteuerung.Gehorsam bedeutet die Unterwerfung unter den Willen eines anderen. Dieser Andere übt Macht über den Unterworfenen aus. Autoritäre Regime wollen gehorsame Bürger, die obrigkeitshörig sich reflexartig unterordnen und schließlich unfähig sind selbst zu denken. Befehlsempfänger, die diese Befehle auch ausführen, wenn ihnen die Sache unrichtig erscheint.
Gehorsam, zu sein und nur Anweisungen zu befolgen führt letztlich zur Selbstzerstörung.
Auch in der Erziehung setzt man heute viel mehr auf Respekt und Vertrauen, Gehorsam sollen Kinder nur da sein, wo es für Kinder nötig ist. Wenn man Menschen zum Gehorsam erzieht, wissen sie letztlich selbst nicht mehr, was gut und was nicht gut ist und müssen sich an die Vorgaben anderer halten. Auch der Gehorsam einer Religion gegenüber gehört ins Mittelalter.
Damit Menschen reif für Demokratie sind, sollen sie nicht gehorsam sein, sondern reife, mündige und kritische Bürger, die sich nicht aus blindem Gehorsam , sondern aus Eigenverantwortung an die Gesetze halten. Auch wenn man nicht mit jedem einzelnen Verkehrsschild einverstanden sein muss.
Gehorsame Menschen öffnen den Diktaturen die Tür.
Billie-Blue hatt es auf den Punkt gebracht.
Zwar gibt es auch in der Demokratie Gesetze und Regeln, die von den Bürgern eingehalten werden müssen, denn sonst nimmt das Chaos schnell überhand. Blinde Gehorsamkeit ist nie gut!
Ein respektvoller Umgang wäre doch schön. An gewisse Regeln muss man sich einfach halten sonst wäre es chaotisch.
Blinder Gehorsam ist nicht gut. Aber Gehorsam muß/soll ja nicht bedeuten, daß man das eigene Denken aufgibt. Wie so oft gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern Nuancen dazwischen
Gehorsam gibt es nur noch in wenigen Ausnahmefällen. Beim Bundesheer oder bei Beamten im Rahmen ihrer Tätigkeit z.b. Bei Häftlingen bin ich mir nicht ganz sicher. Ansonsten gibt es keinen gesetzlichen Gehorsam mehr.
In einer Organisation/ Firma gibt es natürlich teilweise auch Gehorsam, wenn man etwa die Aufträge der Autoritäten, Führungspersonen etc. erfüllen muss. Allerdings bekommt man als Gegenleistung sein Gehalt.Deshalb ist das etwas anders.
Nicht gehorsam zu sein, hat absolut nichts mit der Einhaltung von Regeln und Gesetzen zu tun. Diese sollten eingehalten werden, weil es den Menschen selbst ein Anliegen ist, dass unser Zusammenleben funktioniert. Wenn jemand den Sinn der Gesetze erkennt, hält er sich gerne freiwillig daran.
Menschen, die sich nur aus Gehorsam an Regeln halten und nicht davon überzeugt sind, machen mir eher Angst. Denn diese gehorchen auch dann, wenn es besser wäre nicht zu gehorchen.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 06.07.2023 um 08:08 Uhr
Als ich beim Bundesheer war gab es nur blinden Gehorsam. Das war allerdings vor 50 Jahren.
hat in unserer Zeit einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, wie ich meine. Es braucht im Sozialen die Fähigkeit zum Unterordnen. Ich stelle mein Auto auch dann nicht ins Halteverbot wenn ich es an dieser Stelle sinnlos finde.