Am Sonntag um 16 Uhr war es so weit: Der erste Weißstorch ist wieder in Marchegg gelandet. „Damit setzt sich der Trend zu einer immer früheren Ankunft aus den südlichen Winterquartieren fort“, sagt WWF-Experte Jurrien Westerhof. Ursache dieser Entwicklung dürfte die Erderwärmung sein. Westerhof betont auch, dass das Schutzgebiet an der March ein wichtiger Lebensraum für die großen Vögel ist. Das zeige auch der Bruterfolg. Im Vorjahr zogen 49 Storchenpaare 125 Jungvögel groß.
Wichtige Konik-Pferde
Auch heuer finden die Störche hier geeignete Lebensbedingungen vor. Wobei in wichtiger Faktor dafür die Beweidung der Auen mit halbwilden Konik-Pferden ist, erklärt der WWF-Fachmann. „Sie halten die Vegetation vielfältig und schaffen damit ein reiches Nahrungsangebot an Insekten für die Störche“, so Westerhof.
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