Viele technische Dinge laufen so komplex dass eine Kleinigkeit alles zum Stehen bringt.
Unsere hochtechnisierte Welt ist halt leicht angreifbar.
Viele technische Dinge laufen so komplex dass eine Kleinigkeit alles zum Stehen bringt.
Unsere hochtechnisierte Welt ist halt leicht angreifbar.
In Deutschland musste ein Airbus der Lufthansa kurz nach dem Start umkehren und wieder landen. Ein Instrument für die Geschwindigkeitsanzeige zeigte falsche Werte an.
Grund für die falsche Anzeige war ein blockiertes Pitot-Rohr. In diesen hatte sich eine Wespe einquartiert und wollte ein Nest anlegen. Wenn man bedenkt, eine Wespe von vielleicht ein Gramm gegen ein Flugzeug von etwa 75 Tonnen – 1:0 für die Wespe.
Die Pitot-Rohre (oder auch Staudrucksonden) geben Auskunft über Fluggeschwindigkeit und Flughöhe und sind essenziell wichtig für die Sicherheit über den Wolken.
Wie schwerwiegend ein Fehler sein kann, wird an einem tragischen Unfall deutlich, als 2009 der Air-France-Flug 447 über dem Atlantik abstürzte. Damals sorgten ursächlich Eiskristalle in den Rohren dafür, dass die Messgeräte die Fluggeschwindigkeit nicht richtig ermitteln konnten.
Ob nun die Wespe überlebt hat wurde nicht mitgeteilt.