Forum - Datenabkommen, Privacy Shield, zwischen den USA und der EU ungültig

 
DIELiz

Ach herje, ich habe schon fast Mitleid mit zB.  Facebook  Das Datenabkommen «Privacy Shield» zwischen den USA und der EU erklärt der EuGH  für ungültig.

Weil US-Überwachungsgesetze gegen EU-Grundrechte verstoßen, ist das Übereinkommen zur Übertragung von Nutzerdaten rechtsungültig, und hinterlässt nun eine juristische Lücke.
Das Urteil bezieht sich auf personenbezogene Informationen, wobei "notwendige" Datentransfers nicht betroffen sind – also beispielsweise E-Mails. Eher geht es um Nutzerinformationen, die Firmen wie Facebook sammeln. Von dem Urteil betroffen sind demnach über 5000 US-Unternehmen, die Daten zwischen den USA und der EU übertragen, etwa aus den Bereichen des Marketings, Cloud-Services und Datenhosting-Dienste.  

Was heißt das für Nutzer?

wir haben jetzt mehr Spielraum: So ist es möglich, sich bei der Datenschutzbehörde zu beschweren, die dann dazu verpflichtet ist, zu prüfen, ob eine Übermittlung in ein Drittland nach den Vorgaben der SCC zulässig ist. Diese schreiben genauso vor, dass sich ein Drittstaat an die Regeln der DSGVO zu halten hat. Die USA haben, vereinfacht gesagt, ihre Sonderstellung, die durch das Abkommen bestanden hatte, verloren. Sie kann und muss gleich geprüft werden wie andere Drittstaaten. Die USA und die EU wollen über das weitere Vorgehen beraten. Am Freitag will die EU-Kommission mit dem US-Handelsminister Wilbur Ross in Kontakt treten. Jedenfalls müsse man das Urteil in Ruhe analysieren       von und mit mehr Info versehen:  derstandard.at

wer wird klein beigeben? Warum sollte die EU ihre Gesetze für die USA ändern. Die US-Bürger würden auch von mehr Datenschutz profitieren können

 

MaryLou

Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung.

Ich hätte den Artikel genau gegenteilig zu deiner Version verstanden. Ich dachte, jetzt darf Google und Co. unsere wieder Daten nach USA verscherbeln oder versenden! So kann man sich irren.