So gehört sich das, über siebzig Jahre arbeiten und dann nur noch sehr kurz die Pension in Anspruch zu nehmen. 😈
Aber dafür hat er ja einen Marsch spendiert bekommen. 😁
So gehört sich das, über siebzig Jahre arbeiten und dann nur noch sehr kurz die Pension in Anspruch zu nehmen. 😈
Aber dafür hat er ja einen Marsch spendiert bekommen. 😁
Wenn die heutige Jugend nur halb so gewissenhaft wären.Ich finde es toll, wenn jemand so eine Arbeitsmoral hat. Heute kaum mehr vorstellbar.
Ullis, du darfst auch nicht übersehen, dass Radetzky eine sehr hohe Position hatte, ähnlich wie hoch bewertete Politiker. Und diese können auch nicht von ihrer Machtfülle lassen und aufhören.
Ich denke nicht, dass Radetzky bis ins hohe Alter sich überarbeitet hat.
Hohe Arbeitsmoral oder einfach der Glaube unersetzbar zu sein.
Vielleicht wollten sie ihm auch einfach "den Marsch" blasen und so ist dann der Radetzky-Marsch entstanden 
Ob es bei Radetzky tatsächlich hohe Arbeitsmoral war, darf schon bezweifelt werden. Es spielte sicherlich auch ein großes Maß an ich-bin-unersetzlich-Glaube mit
Erst am 17. Dezember 1856 schrieb Radetzky von Verona aus sein Abschiedsgesuch an Kaiser Franz Joseph I.:
„Euer Majestaet, die Gesetze der Natur zwingen mich nach 72 Dienstjahren und 90 Lebensjahren Euer Majestaet um die Allergnaedigste Enthebung von meinem Dienstposten Allerunterthänigst zu bitten. Geruhen Euer Majestaet mir diese Enthebung mit jener Allerhöchsten Huld und Gnade zu gewähren, mit welcher Allerhöchst dieselben mich schon so vielfach überschütteten und gestatten mir Euer Majestaet bei diesem Anlaße Allerhöchst Der Huld und kaiserliches Wohlwollen […] Mein Greisen Alter hat zwar meine Thätigkeit gelähmt, aber bis zum letzten Athem zuge werde ich des Allmächtigen Segen für das erhabene Hauß und den herrlichen Thron Meines geliebten Monarchen erflehen, der ich in tiefster Demut ersterbe.“
Quelle Wikipedia
Schade, wenn ich den Text früher gewusst hätte, hätte ich ihn für mein Kündigungsschreiben für meine Pension verwenden können. 😈
Danke für den Text.
Kann man vielleicht auch für ein anderes Ansuchen gut gebrauchen. Bei alluntertänigst und demütigst kann doch keiner nein sagen.
28. Februar 1857:
Nach 72 Dienstjahren wird der österreichische Feldmarschall Josef Wenzel Radetzky von Radetz im Alter von 90 Jahren in den Ruhestand versetzt.
Quelle Wikipedia