Forum - Das Territorialverhalten bei Hunden

 
Raggiodisole

Angeregt durch den Beitrag von freilaufenden Hunden und dem einen oder anderen Kommentar kommt dieser Beitrag zustande.

Territorialverhalten erkennt man daran, dass der Hund andere Hunde und Menschen auf neutralem Gelände (also z.B. auf einem ihm neuen Spazierweg) toleriert. In seinem Haus oder seiner Wohnung und der näheren Umgebung aber reagiert er weniger freundlich auf andere Hunde und Menschen. 

Territoriales Verhalten ist angeboren und keine Unart, die sich der Hund angewöhnt hat. Man kann es nicht abtrainieren, man muss lernen damit umzugehen.

Wenn man einen Hund hat, der immer und überall Probleme mit anderen Hunden (oder auch mit Menschen) hat, dann ist das kein Territorialverhalten. In so einem Fall steckt meist Unsicherheit hinter dem Verhalten, und daran kann man durchaus arbeiten.

Wenn der Hund also am Gartenzaun oder vor der Haustär des abgelegenen Bauernhauses bellt, dann verteidigt er in erster Linie sein Territorium und ist nicht von vornherein grundlegend böse und aggressiv.

 

Natürlich gibt es auch welche, die das sind und es darf sich jeder vor soclen Hunden schützen.

 

Billie-Blue

Ja stimmt. Trotzdem habe ich Angst vor Wachhunden. Auch wenn sie nichts dafür können, könnte es sein, dass sie beim Revier Verteidigen beißen. Zum Glück kenne ich niemanden mit Wachhund. Da würde ich nicht zu Besuch erscheinen, wenn ich dann Angst haben muss, er verteidigt sein Revier. Das tu ich mir nicht an. Nicht alle Rassen haben dieses Territorialverhalten so stark ausgeprägt. Der Husky eines Verwandten bellt nicht mal , wenn jemand vorbeigeht oder ins Haus kommt. Den interessiert das nicht.

jowi59

Ein guter Hund soll sein Heimatterritorium verteidigen und auch seine Familie, bei der er wohnt.

Wenn er unterwegs ist muss er halt die Leine und den Beißkorb akzeptieren.

So klug soll auch sein Besitzer sein.

littlePanda

Ein Hund, der sein eingezäuntes Revier und seine sich darin aufhaltenden Menschen verteidigt ist in Ordnung. Aber außerhalb seines Reviers gehört ein Hund  mit Beißkorb an die Leine - außer in Freilaufzonen.

Wobei das Problem aber meist das zweibeinige Ende der Leine ist

Silviatempelmayr

Ich glaube auch das Hunde vom Menschen scharf gemacht werden und nicht von Natur aus böse sind. Natürlich soll er sein Territorium verteidigen, aber jeder wohl erzogene Hund schafft das ohne zu beissen.