Erste Hilfe: Informationszentrale gegen Vergiftungen
Wunde von Stacheln oder Geweberesten befreien und desinfizieren. Falls nicht sofort ärztliche Hilfe erreicht werden kann, Eintauchen der betroffenen Extremität in tolerierbar heißes Wasser (ca. 45 °C). Um dabei Verbrennungen zu vermeiden, Kontrolle der Wassertemperatur durch gesunde Extremität oder Begleitperson.
Weitere Therapie der Symptome und Tetanusprophylaxe durch Arzt.
zählt zu den gefährlichsten Tieren Deutschlands.
So sympathisch sein Name auch klingen mag, so unschön können die Folgen sein, wenn man von diesem Fisch gestochen wird. Das in der Nord- und Ostsee beheimatete Tier gräbt sich gern im Schlamm ein, sodass Badegäste unbeabsichtigt auf ihn treten. Das Gift seines Flossenstachels ist zwar nicht tödlich, verursacht aber starke, meist sehr schmerzhafte Schwellungen. In manchen Fällen kann es sogar zu Erbrechen, Fieber, Kopfschmerz und in sehr seltenen Fällen zu einem lebensbedrohlichen allergischen Schock führen.
Nach einem Stich sollte umgehend der Stachel entfernt werden. Da das Gift bei Hitze seine Wirkung verliert, darf die Wunde nicht gekühlt, sondern muss mit Wasser über 50 Grad Celsius behandelt werden. Petermännchen zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren, jährlich werden etwa 30 bis 40 Menschen von ihnen gestochen.
msn