Was spricht dagegen, den öffentlichen Verkehr zu fördern. Wenn das eine stabile Haltung der Politik wäre, würde es langfristig schon zu Verbesserungen führen
Forum - Das Klimaticket
AHA!
Der zusätzliche Nutzen des KlimaTickets ist gering im Verhältnis zu dessen
erheblichen Kosten für den Steuerzahler (Wirtschaftsuniversität)
Es werde viel Geld an Bestandskunden ausgeschüttet, dabei aber nicht auf soziale Treffsicherheit geachtet. Zudem gebe es kaum einen Lenkungseffekt, da im ländlichen Raum weiterhin ein Defizit an öffentlichen Verkehrsangeboten herrsche, während bereits jetzt stark frequentierte Hauptstrecken (wie etwa Wien–Salzburg) noch mehr Fahrgäste gewinnen würden.[53][54] Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch, dass die Mehrkosten des KlimaTickets von bis zu 252 Millionen Euro im Jahr 2022 aus dem Budgetposten der Bundeszuschüsse an die ÖBB finanziert werden sollen. Damit werde der Umstieg auf die Bahn, den das KlimaTicket eigentlich forcieren solle, durch Reduktion der Investitionen konterkariert.
laut Wikipedia
Es sind sicher nicht nur Bestandskunden, die das Klimaticket verwenden, sondern es sind wirklich viele neue Kunden dazugekommen.
Ein zusätzlicher Effekt ist sicher auch, dass die Straßen nicht mehr ganz so voll sind, obwohl, es fahren immer noch viel zu viele.
Ich halte es auch für sinnvoller, wenn der Individualverkehr immer mehr auf den öffentlichen Verkehr umsteigt. Kommt auf jeden Fall der Umwelt zugute.
Nur, damit es für euch verständlich ist:
konterkarieren – Wiktionary
[1] durchkreuzen, hintertreiben, vereiteln, torpedieren.
Beispiele: [1] Die Pläne der Gewerkschaften werden teilweise von der Wirtschaft konterkariert. [1]
Das war ja zu erwarten, ist aber trotzdem eine gute Sache. Viele steigen nicht um, sondern machen eben einen Ausflug mit der Bahn.
Für viele Landgebiete gab es lange nur mehr Busverbindungen, wo die Busse nur "alle heilige Zeiten" fuhren.Die Bahnverbindungen wurden stillgelegt oder so reduziert und waren somit ungeeignet für Pendler.
Durch das Klimaticket wird jedenfall wieder etwas mehr in den öffentlichen Verkehr investiert auch wenn die Treffsicherheit da zu wünschen lässt.
Das Klimaticket nützen natürlich viele Menschen, die bereits an den Hauptverkehrsrouten leben. Wenn ich von Wels nach Linz fahren will, brauch ich 12 Min. mit dem Zug, 30 Min bis ??? ( Überraschung!) mit dem Auto und dazu noch die Parkplatzsuche.
Von Klaffer nach Linz schaut es dann schon etwas anders aus!
Klar, dass Klimaticketbesitzer ihr Auto nicht weggeben. Sie machen jz aber sehr viele Fahrten mit den Öffis. Jede Autofahrt, die durch das Klimaticket gespart werden kann, ist eine Autofahrt weniger und das ist gut so. Klar, dass Wagons oft überfüllt sind und die ÖBB jetzt noch mehr in den Ausbau des Schienennetzes und in den "Wagonbestand" investieren muss. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Das war auch bei den Autobahnen so. Vor der Straßen-Mauteinführung waren die Autobahnen auch nicht in so einem guten Zustand wie jetzt.
Reden wir in ein paar Jahren weiter.
Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 28.01.2024 um 05:57 Uhr
Solange Bahnhöfe, die es schon "ewig" gab geschlossen werden, ist es für mich eine Farce, wenn ein Klimaticket beworben wird.
Bsp.: ein Bahnhof auf einer Bahnstrecke nach Wien wurde vor einigen Jahren trotz Protesten von Pendlern still gelegt. Jetzt müssen diese mit dem Auto zum nächsten Bahnhof fahren, um den Zug zu erreichen. Manche haben sich extra deswegen ein Auto kaufen müssen.
Wenn ich dann etwas vom Ausbau der Öffis höre, fehlt mir jede Logik in der Sache. Warum legt man dann bereits Bestehendes still? Der Bahnhof steht jetzt leer und der Zug fährt durch
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Das Klimaticket reduzierte den jährlichen CO2-Ausstoß im um 65.000 Tonnen.
Das sind mickrige 0,3 Prozent aller verkehrsbedingter CO2-Emissionen,
wie Gewesslers aufgeblähtes Riesenministerium selbst einräumte. Damit sei die Maßnahme schlicht eine Tarif-Subvention für den Öffentlichen Verkehr, sagt Verkehrsforscher Gerd Sammer (79).
gelesen im Exxpress