Forum - Das große Geschäft mit Entführungen

 
DIELiz

würdest du deine Familienangehörigen chippen lassen? ich evt ja

Quelle: orf.at

Spezialisten und Spezialistinnen übernehmen heute das gesamte Krisenmanagement nach einer Entführung, von der Betreuung der Angehörigen bis zu den Verhandlungen mit den Entführern, von der Einschätzung der richtigen Lösegeldhöhe bis zur Kooperation mit der Polizei, wie es auf der Wissenschaftswebsite The Conversation heißt. Die Entführungsexperten bewegen sich dabei teils in einer Grauzone.

 
Verschiedene Länder verfolgten unterschiedliche Ansätze im Umgang mit der Entführung ihrer Staatsangehörigen, so der britische „Guardian“. Großbritannien ist zusammen mit den USA seit Langem ein Vertreter des „No Concessions“-Lagers, das sich offiziell weigert, mit Terroristen zu verhandeln, Lösegeld zu zahlen oder andere Zugeständnisse zu machen. Es wird befürchtet, dass das Bezahlen von Lösegeld das Risiko künftiger Entführungen erhöht. Außerdem gelange damit auch Geld in die Hände terroristischer Organisationen, mit denen die laufenden Operationen finanziert werden könnten, so die Begründung.

moga67

Leider ist das eine Geschäftsmasche. Je mehr sie Erfolg haben mit der Lösegeldforderung, umsomehr Entführungen.
Kann jedoch jeden Angehörigen verstehen, das dieser möchte, dass das Geld bezahlt wird.
Mich würde niemand dazu bringen, in Länder zu fahren wo dieses Risiko besonders groß ist ( z. B. Jemen) Für solche Länder sollte es eine Eigenverantwortungsklausel geben.