Ich kann es auch nicht verstehen, dass so viele Wanderer die vollen Verpackungen den Berg rauftragen, aber dann die leeren Verpackungen hinten lassen. Sind ihnen die zu schwer oder haben sie keinen Platz im Rucksack.
Dem Gedicht kann ich nur zustimmen.
Ein nachdenkliches Gedicht, das ich auf einer Wanderung entdeckt habe:
„Seit vielen Jahren hat sich überall zu Hase, Rehbock, Rotwild-Tier, in unsere schöne heile Welt ein neues "Säugetier" gesellt.
Es wird von unserem Wild gemieden, Brehms Tierbuch hat es nicht beschrieben
und doch ist es kein Jägerlatein, es gibt es hier: DAS "BERGWALDSCHWEIN"!
Es kommt bepackt mit Picknick-Sachen, um sich's im Wald bequem zu machen.
Packt Essen aus, aus vielen Hüllen, um sich damit dann den Bauch zu füllen.
Zieht es dann weiter, vollgefressen, sieht man genau, wo es gesessen.
Plastiktüten, Dosen, Flaschen, hat es einfach liegen lassen!
Es trägt zum Wald gern voll und schwer, nach Hause wär's leichter, weil's ja leer.
So liegt der Mist im Wald herum, man sieht, das Bergwaldschwein ist dumm!
Denn es geht dem Zwei-Bein-Schwein nicht in den blöden Schädel rein,
dass es demnächst, am selben Fleck, sich setzt in seinen eigenen Dreck!“
Das konnte ich erst gestern wieder sehen, neben einer Rastbank leere Tüten und Flaschen.