Eine interessante Schilderung. Habe ich so noch nie gelesen. Glücksgefühle entstehen bei mir auch, wenn ich eine gute Tafel Schokolade nasche. Auch gehe ich gerne zu Fuß und ein längerer Spaziergang im Wald tut mir auch sehr gut. Da genieße ich die gute Luft und höre das Gezwitschere der Vögel. Dies wirkt auf mich sehr entspannend.
Forum - Darmflora manipuliert Sport-Motivation
Maarja
Da wissen wir ja jetzt, auf wen wir es schieben können, wenn wir mal wieder den Kampf mit Schweinehund verlieren. Die Darmflora ist schuld!
Silviatempelmayr
Ich wusste doch das da jemand anders Schuld ist wenn ich mich nicht zum Sport aufraffen kann. Die Darmflora ist es.
moga67
Eine gesunde Darmflora tut dem Körper und hat in verschiedenen Bereichen Einfluss.
Gesundheit und Wohlgefühl ist sehr viel im Zusammenhang mit der Darmgesundheit zu sehen.
Ob wir uns zum Sport aufraffen und dabei Freude empfinden, könnte auch von unserer Darmflora abhängen. Denn bestimmte Bakterien im Darm geben Botenstoffe ab, die auf Nerven und Gehirn wirken und Glücksgefühle beim Sport fördern.
Nähere Analysen ergaben, dass dafür vor allem zwei Bakterienarten verantwortlich waren: Eubacterium rectale und Coprococcus eutactus. Waren sie in der Darmflora reichlich vertreten, motivierte dies zum Sport.
Wie die Forschenden herausfanden, produzieren diese Darmbakterien bestimmte Moleküle, die sogenannten Fettsäureamide (FAA). Diese bakteriellen Botenstoffe bewirken eine Signalkaskade, die bis ins Gehirn reicht. Das Andocken an sogenannte CB1-Endocannabinoid-Rezeptoren der Darmnerven löst dabei ein Nervensignal aus, das an das Striatum im Gehirn weitergeleitet wird. Dort bewirkt es die Freisetzung von Dopamin – einem Glückshormon. Das bedeutet: Die Gegenwart bestimmter Mikroben im Darm kann beeinflussen, ob Sport eine positive Stimmung oder sogar Glücksgefühle auslöst – ähnlich wie beim sogenannten „Runner’s High“.
Ich weiß nicht, wie das bei Menschen funktioniert. Bei mir gibt es diese Glückshormone für eine sportliche Betätigung nicht, wenn ich gerade einen Schweinsbraten mit Knödel in mir habe. Da bildet sich eher ein „Schlafhormon“.