Das Problem dabei ist, dass Cyber-Aktivitäten nicht unbedingt gesteuert werden können. Solche Angriffe oder etwas das von Putin so interpretiert wird kann auch von Hackern ausgehen
Das Problem dabei ist, dass Cyber-Aktivitäten nicht unbedingt gesteuert werden können. Solche Angriffe oder etwas das von Putin so interpretiert wird kann auch von Hackern ausgehen
= digitalisierter Krieg. Das reicht von Störung bei Beschaffung, Verteilung und Verarbeitung von Informationen auf dem Schlachtfeld bis hin zur Sabotage gegnerischer Infrastruktur – also etwa dem Lahmlegen der Stromversorgung durch Hackerangriffe. Ob das in einem echten Krieg wirklich ein zentrales Element sein kann, ist umstritten. Lt. Experten spielen Cyber-Aktivitäten in der Ukraine angesichts von Bomben, Raketen und Panzern in den Straßen jedenfalls keine nennenswerte Rolle.
Man muss sich allerdings tatsächlich auf eine Situation einstellen, in der Putin selbst Cyber-Angriffe etwa als Antwort auf harte Sanktionen in Erwägung zieht. Dazu Bidens Äußerungen:
"Wenn wir in einem Krieg, einem echten Krieg mit einer Großmacht enden, dann als Folge eines Cyberangriffs von großer Tragweite."
Damit baut er eine Drohkulisse auf, die genau diese Cyber-Eskalation vermeiden soll. Er hat offenbar kein Interesse daran, diese Eskalationsspirale selbst in Gang zu setzen, sondern will diesen Schritt unbedingt vermeiden.
Unsere große Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur – darüber sollten sich die Politiker unbedingt Gedanken machen!