Dem kann ich mich nur anschließen. Ich möchte auch nicht der jenige sein der zu entscheiden hat was weiter passiert. Denn bei so "einer großen Sache" die wirklich jeden betrifft ist es ausgeschlossen und absolut unmöglich es auch nur annähernd jedem recht zu machen.
Grundsätzlich finde ich es gut das so viel finanzielle Hilfe wie möglich geleistet wird aber natürlich muss uns allen bewusst sein dass der Staat das Geld irgendwann zurück will und dann wohl vom Semmerl über Miete und Strom bis zum Benzin wohl so gut wie alles erheblich teurer wird.
Klingt blöd aber es ist nun mal so.
Lg
Paul Pichler vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Wien kritisiert, dass einerseits das Füllhorn ausgeschüttet wird. Der Konzern MC. Donalds erhält 80% vom Umsatz im selben Zeitraum des letzten Jahres und muss nicht einmal die Gewinne davon abziehen, die er mit Abhol und Lieferservice macht!!!
Auch die Stadthotellerie profitiert vom Lockdown, da jetzt sowieso auch ohne Lockdown kaum Gäste kämen und so bekommen sie den Ausfall erstetzt.
Wenn man diese Zahlungen erhalten möchte, darf man niemanden kündigen, das ist jedoch nicht überprüfbar, da in der Gastronomie und Hotellerie stets einvernehmlich gekündigt wird.
Anders schaut es bei den Zulieferanten aus. Bäcker oder Bierbrauer, die hauptsächlich Hotels beliefern schauen durch die Finger.
Für Oliver Fritz vom Wirtschaftsforschungsinstitut ist die Politik der Regierung diesbezüglich unverständlich und unsystematisch.
Sollte der Lockdown verschärft werden und auch Friseure bzw. andere Geschäfte schließen, muss man auch diesen den Verlust ausgleichen.
Ich frage mich : Wer soll das alles zahlen? Und vor allem sehe ich nicht ein, dass unser Steuergeld an einen Konzern verschwendet wird, der ungesundes fast food verkauft.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 11.11.2020 um 13:01 Uhr