Ist immer wieder spannend das der Mensch etwas produziert und man dann eigentlich mit den Resultaten nichts anfangen kann bzw nicht weiß, wie sich das zu einem späteren Zeitpunkt dann auf nachfolgende Gernerationen auswirkt.
Forum - CO2 wird zu Stein
hoffentlich ist es gut für Mutter Erde

Mein erster Gedanke war als ich dies gehört habe, eine tolle Erfindung. Jedoch es steht auch sehr viel Energie dahinter, bis ein Gestein entstanden ist und ob dies letztendlich dann noch umweltfreundlich ist?
Die Anlage nimmt 4000 CO2 pro Jahr auf soviel wie 870 Autos im Jahr freisetzten.
Wieviel Energie verbrauchen die "Staubsauger"; wieviel Energie braucht man fürs Erhitzen und für den Transport in die Tiefe?
Habe mir diesen Artikel in Heute angeschaut. Angefangen beim "Filter", der CO² aus der Luft filtern soll,
über das Erhitzen desselben um es wieder freizusetzen bis zur Endlagerung in Basalt ist alles für mich
unverständlich. Wenn man Sodawasser (in Wasser gelöstes CO²) in Basaltgestein "spritzt", wie soll es sich
"mineralisieren"? Basalt ist zwar basisch, aber ein siliziumarmes Hartgestein. Wie "spritzt" man Sodawasser
in massiven Fels? Für mich klingt das entweder nach Zeitungsente oder einem Projekt um Fördergelder
zu kassieren, und da ist es den Herrschaften sicher wurscht, wie viel Energie sie dafür verbrauchen.
ich denke ähnlich wie du, Raptor

In Island wurde ein Werk eröffnet das mit riesigen Staubsaugern CO2 aus der Luft filtert und daraus Gestein macht.
Solbald der Filter voll mit Kohlendioxid ist wird der Kollektor geschlossen und erhitzt. Die erhöhte Temperatur setzt dann das CO2 frei, das Gas wird dann mit Wasser vermischt und in 1000 Meter Tiefe in Basaltgestein gespritzt. Es mineralisiert sich und bleibt für immer dort. Die Anlage nimmt 4000 CO2 pro Jahr auf soviel wie 870 Autos im Jahr freisetzten.
gelesen auf heute
Das hört sich vielversprechend an, aber ist es auch gut das CO2 in 1000 Meter Tiefe zu deponieren?