Morgen beginnt die Weltklimakonferenz 2024 in Baku. Dass die Vertreter der ca. 200 Staaten, die
teilnehmen werden, nicht mit dem Kamel oder Fahrrad anreisen werden ist mal gesichert. Es werden somit
ca. 70.000 Personen größtenteils mit dem Flugzeug mit Sonderflügen oder auch Privatjets anreisen.
Im Zeitalter der Videokonferenz ein unbedingt notwendiger Schritt zur Kerosinvernichtung! Vor diesem
Hintergrund über die Umweltbelastung durch österreichische Privatjets zu reden ist für mich reine
verarschung der Bevölkerung!
gefunden auf sn.at
Der Shopping-Trip nach London, Mailand oder New York wird auch in Zeiten des Klimawandels teils als Quasi-Menschenrecht angesehen. Das wird nicht nur per Billigflieger in Anspruch genommen. Besonders reiche Personen pflegen einen vielfach extrem CO2-intensiven Lebensstil, wie Studien zeigen. Wie groß der Treibhausgasausstoß des Jettens mit Privatflugzeugen ist, haben Forscher in einer neuen Arbeit untersucht. Ergebnis: Der Ausstoß geht munter nach oben, auch in Österreich.
Die Wissenschafter konzentrierten sich auf Flugdaten von Jet-Typen, die typischerweise zur Beförderung sehr weniger Personen bzw. von Einzelpersonen genutzt werden, schlossen richtige Kleinflugzeuge aber aus. Der Auswertung in der Publikation zufolge liegt Österreich punkto Privatflugzeug-Dichte im vorderen Feld: Mit 2,94 solchen Flugzeugen pro 100.000 Einwohnern liegt man deutlich vor Deutschland (0,75), knapp hinter der bekanntlich bei Superreichen sehr beliebten Schweiz (3,76) bzw. ein Stück weit hinter den USA (5,45), in denen sich knapp 69 Prozent aller Privatjets tummeln. Das kleine Österreich kommt immerhin auf einen Ein-Prozent-Anteil.
Anlässlich des Budgetdefizits wäre es sicher Ansatz, solche Flüge ordentlich zu besteuern.
Aber wer sich solche Flüge leisten kann, der braucht auf das finanzielle sowieso nicht zu achten.