Wie man sieht, schrecken offenbar auch hohe Strafen nicht ab. Aber eine Erhöhung der Strafen für Rasen wäre in Österreich sicherlich auch nicht schlecht
Forum - Bußgeld für Raser
strafen nach der höhe des einkommens berechnen? das funktioniert vielleicht dort wo es auch ein einkommen gibt. müssen dann arbeitslose gar nichts fürs rasen bezahlen?
Es kommt ganz darauf an, wo "gerast " wird: Auf Autobahnen finde ich es sehr schade, wenn die Geschwindigkeit vorgegeben wird und ich nicht so schnell fahren kann, wie ich möchte!
Ganz anders sehe ich das in Wohngegenden, wo man nur 30kmh fahren darf. Wer da schneller erwischt wird, sollte ordentlich tief in seinen Geldbeutel greifen müssen.
Das hab ich bereits einmal wo gelesen, dass das Bussgeld in Finnland nach der Höhe des Einkommens gestaffelt wird. Auf der einen Seite werden die "Bonzen" da dann zur Kasse gebeten, das es auch schmerzt.
Eine Mindeststrafe wird es wahrscheinlich trotzdem geben.
Familienkochbuch, auch Arbeitslose haben ein Einkommen. Oft sogar mehr als Teilzeitkräfte.
Ullis, soweit ich weiß ist Deutschland das einzige (oder zumindestend eines der wenigen Länder) Land in Europa wo es auf Autobahnen oft keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
In Finnland wurde ein Autofahrer beim Schnellfahren erwischt, statt der erlaubten 50 war er mit 82 km/h unterwegs.
Allerdings kostet ihm die Überschreitung um 32 km/h satte 120.000 Euro Bußgeld. In Finnland wird die Strafe nach Höhe des Einkommens berechnet. Anscheinend hat dieser Geschäftsmann zu viel Geld übrig, er wurde in der Vergangenheit schon zweimal mit 95.000 und 63.000 Euro wegen zu schnellen Fahrens bestraft.
In Deutschland wäre er billiger davongekommen, da hätte es 228 Euro gekostet. In Österreich kostet es zwischen 70 und 160 Euro.
Was meint ihr, sind die Strafen hierzulande zu gering? Sollte man das nach Höhe des Einkommens berechnen?