Wir gehen sowieso nicht in solche Restaurants, wo man fast verhungert, bei den Mini-Portionenshäppchen und der Preis erst, da kann man woanders öfters essen gehen.
Forum - Betrug in der Spitzengastronomie?
Nur um auch mal dort gewesen zu sein und vielleicht auch jemanden Bekannten zu treffen ist mir 360 Euro schon viel zu viel.
Da kann ich 10 Menüs in einem guten Landgasthaus in der Nähe genießen.
Wenn denen nachgewiesen wird, dass sie bei den Lebensmitteln betrügen dürften sie ihre Sterne und Hauben schnell verlieren. Die Organisationen wie Gault Millau und Michelin verstehen da keinen Spaß. Und dann bleibt diese hochpreisige Kundschaft komplett weg.
Ich sehe das wie jowi, dafür kann ich sehr oft in einen guten Landgasthof zum Essen gehen.
Diese Anklage kommt scheinbar von einem Ex Mitarbeiter, der sich im Streit getrennt hat. Da steht Aussage, gegen Aussage.
Das ein Job in der Gastronomie, kein Honigschlecken ist, kenne ich von Bekannten.
Die Wiener Zeitung hat penibel recherchiert. Im Standard ist ein Interview mit dem Ehepaar, welches vor Selbstmitleid trieft und wo die Schuld eher an die Mitarbeiter abgeschoben wird. Man merkt auch , dass - nicht besonders intelligent - gelogen wird.
Wer auf diesem Niveau kochen möchte und sich als so etwas Besonderes verkauft, dem dürfen diese " Fehler" wirklich nicht unterlaufen. In diesem Preissegment ist es unentschuldbar, wenn der Chef "versehentlich" billigere Ware aus Asien serviert als handgetauchte Exemplare aus Europa. Das klingt nach systematischen Betrug.
Vor allem wird dadurch die Spitzengastronomie unglaubwürdig, weil sich alle fragen, ob das anderswo auch so läuft. Den Mitbewerbern gegenüber auch sehr unfair.
Ein Menü um 360 Euro ist mir zu teuer, da gehe ich sowieso nicht hin und wenn man dann auch noch betrogen wird, da hört sich der Spass auf
Ist leider dann oft so, unschuldige und korrekte Gastronomen werden dann mit den "schwarzen Schafen" in einen Topf geworfen. Hab aber das Interview nicht gehört.
Ist aber egal in welcher Sparte, es kommt immer wieder vor, dass es dann zu pauschalen Verurteilungen kommt!
Die Wiener Zeitung hat skandalöse Zustände in der Spitzengastronomie offengelegt.
Einem prominenten Betrieb ( 2 Michlin - Sterne, 5 Hauben) wird so einiges vorgeworfen: Herkunft der Lebensmittel gelogen ( bei einem Menüpreis von 360 Euro), Schikanen für Mitarbeiter, wie Beschimpfungen, 18 Stundentage, keine Überstundenbezahlung , Klima der Angst und vieles mehr.
Angeblich nicht der einzige Betrieb, wo es so zugeht.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 21.02.2025 um 23:39 Uhr