Ich bin eine "nicht streng gläubige Katholikin", aber ich benutze diese Redewendungen (außer Jesus) auch gerne. Wieso sollten das andere pietätlos finden? Ich fände auch nichts dabei wenn es anders Gläubige verwenden.
Ich bin eine "nicht streng gläubige Katholikin", aber ich benutze diese Redewendungen (außer Jesus) auch gerne. Wieso sollten das andere pietätlos finden? Ich fände auch nichts dabei wenn es anders Gläubige verwenden.
ich glaub, dass viele diese Redewendungen genau so gedankenlos wie "Oida" oder " F.... ..." verwenden ... und ich empfinde die lezteren als größeren Affront , weil sie konkret gegen einen Menschen gerichtet sind...
als gläubiger Mensch finde ich es aber schade, dass vielen Menschen Gott oder Jesus nur einfällt, wenn sie sich ärgern oder empört sind
ist mir egal. Das ist nicht mein Leben
Zuletzt bearbeitet von alpenkoch am 05.05.2020 um 19:08 Uhr
Ich bin nicht schockiert und finde es auch nicht pietätlös.
Solche Aussagen wurden auch früher schon gesagt.
Oft war es dann einfach ein "Kurzgebet". Wenn ich mich erschrecke sage ich z.B " In Gotts nam" - In Gottes Namen oder Jessas, Maria und Josef - Jesus, Maria und Josef aber auch Grias Gott - Grüß Gott.
Ich sage auch manchmal Gott sei dank, da denke ich nicht an Gott. Das hat sich von Kind auf wahrscheinlich so eingeprägt, weil meine Großeltern sehr gläubig waren.
Warum sollte ich als gläubiger Katholik solche Aussagen wie, "oh mein Gott" , "Jesus" wenn man erschreckt, oder "Gott sei Dank" wen man Dankbarkeit empfindet , als pietätlos halten? Ich finde es ist normal.
Empfinden es "streng" gläubige Menschen eigentlich als pietätlos oder als Affront, wenn offenbare Nicht-Katholiken im Alltag Aussagen tätigen wie "oh mein Gott" oder "Jesus" (zB aus Empörung oder Ärger) oder auch "Gott sei Dank" (aus Erleichterung)?