Warum kritisiert der Alpenverein die Kosten?
Forum - Bergsport: Kritik an hohen Flugrettungskosten
Es wird halt so sein, dass die Versicherungsprämien steigen je mehr Unfälle in den Bergen geschehen.
Somit sind die Alpenvereine sehr wohl auch betroffen, da viele Wanderer und Bergsteiger über ihre Vereine eine Versicherung haben - GsD für die Verunfallten.
Diese Kosten wären ja in den meisten Fällen einfach zu vermeiden, in dem man nicht schlecht ausgerüstet bei schlechtem Wetter und ahnungslos ins alpine Gelände geht.
Ich finde 5000 EUR in solchen Fällen noch viel zu günstig.
Richtige Bergsteiger sind in den Alpenvereinen organisiert und damit versichert. Und die Kasperle die meinen, dass Sandalen und ein Handy für die Besteigung vom Glockner ausreichen dürfen ruhig tief in die Geldbörse greifen.
Die Flugminuten eines Helikopters sind teuer und auch die eingesetzten Bergretter arbeiten nicht umsonst.
Notfalls steigt halt die Mitgliedsgebühr in den Alpenvereinen etwas an, damit die Versicherungsprämien abgedeckt sind.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 16.05.2024 um 07:06 Uhr
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3257106/
Der Alpenverein kritisiert zunehmend hohe Kosten von Flugrettungseinsätzen im alpinen Gelände. Es geht dabei um durchschnittlich 5.000 Euro. Das sei viel mehr als in Nachbarländern. Wer keine spezielle Versicherung für Bergekosten hat, muss diese in Österreich privat bezahlen. Oder es läuft über Versicherungen bei alpinen Vereinen.
Immer mehr Wanderer und Kletterer sind auf unseren Bergen unterwegs und oft ohne richtige Ausrüstung und Vorbereitung. Ist eigentlich schon selbstverständlich, daß das in Rechnung gestellt wird.