Es hat aber schon immer geheissen, man soll die Heidelbeeren nicht dirket im Wald essen, das mache ich jetzt auch nicht mehr, sondern wasche sie zu Hause.
Forum - Beeren, Bärlauch-Wo der Fuchsbandwurm lauert
AGES ( Bundesamt für Ernährungssicherheit) im März 2020: Es häufen sich Warnmeldungen, dass Bärlauchblätter mit Fuchsbandwurm-Eiern verunreinigt sind.
Empfohlen wird von AGES: Heißes Waschen der einzelnen Blätter und/oder erhitzen auf über 60 Grad.
Auf der Seite des Österreichischen Gesundheitsministeriums werden noch weiterreichende Präventivmaßnahmen empfohlen.
Muss aber keiner machen, man kann alles auch ungewaschen direkt vom Boden essen, es sind nur Empfehlungen und keine Verordnungen.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 09.03.2021 um 21:49 Uhr
Wir haben unseren eigenen Bärlauch im Garten. Der Garten ist rundherum eingezänt, der Zaun ist 1,5 bis 2 Meter hoch. Ich denke da besteht keine Gefahr.
Danke alpenkoch, genau so denke ich auch. Sonst könnten bei uns die Kinder oder Erwachsenen wohl nicht mehr so fröhlich im Wald Beeren pflücken und essen.
snakeeleven, so groß ist die Gefahr auch wieder nicht. Aber ich finde es auch gut, wenn du Bärlauch im Garten hast, denn dann weißt du sicher, dass nicht vorher wer draufgepieselt hat, das finde ich grauslicher als den Bandwurm und ist der eigentliche Grund warum ich nichts vom Boden esse. Bei uns mag niemand Bärlauch, ansonsten würde ich ihn auch im Garten anbauen.
Wo der Fuchsbandwurm wirklich lauert
Experten räumen auf mit der Mär von den gefährlichen Beeren (Bärlauch - nicht Beerenlauch
): Von Heidelbeeren oder Bärlauch kann man vermutlich keinen Fuchsbandwurm bekommen, sagen Biologen. Viel eher könne man sich den Parasiten von Hunden holen. Vierbeiner aus Risikogebieten, die häufig Mäuse fressen, sollten deshalb vorsorglich alle sechs Wochen entwurmt werden.
Bandwurmforscher geben somit Entwarnung: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat“, sagt Molekularbiologe Klaus Brehm von der Universität Würzburg. Heidelbeeren aus dem Wald könnten nach dem Waschen bedenkenlos gegessen werden. Auch bei Bärlauch bestünde keine Gefahr. „Ich esse Beeren und Bärlauch auch und mache mir deshalb keine Gedanken“, bekräftigt Brehm. Allenfalls bei Erdbeeren, die häufig Kontakt mit dem Boden haben, kann sich der Forscher ein minimales Infektionsrisiko vorstellen.
Viel gefährlicher als die Nahrung aus dem Wald sei der Kontakt mit infizierten Tieren. dies ist von wissenschaft.de und dort steht noch viel mehr Info dazu
Stichworte: Fuchsbandwurm Österreich, und bei Google erhält man spezielle Antworten über die Ausbreitung in der Region etc.
Zuletzt bearbeitet von alpenkoch am 09.03.2021 um 12:56 Uhr