Mit dem Fuchsbandwurm magst du schon recht haben. Aber den gibt es schon ewig. Wir hatten als Kinder und jetzt noch immer, die frischen Beeren im Wald gegessen.
Somit haben wir nur Glück gehabt bis jetzt?
Mit dem Fuchsbandwurm magst du schon recht haben. Aber den gibt es schon ewig. Wir hatten als Kinder und jetzt noch immer, die frischen Beeren im Wald gegessen.
Somit haben wir nur Glück gehabt bis jetzt?
Die Beeren sind meistens weiter oben. Das schafft der Fuchs nicht, dass er dort oben sein Geschäft verrichtet. Es betrifft die bodennahen Blätter. Man kann sich natürlich auch auf sein Glück verlassen und auf gut Glück die ungewaschenen Blätter essen.
wie MaryLou
schon geschrieben hat. Der Wurm betrifft nicht nur Bärlauch.
Dem "kontrolliertem Anbau" vertraue ich erst wenn ich die Anbaumethoden kenne. Wobei es wohl auch "Erntemethoden" heissen sollte. Ich erwarte Bärlauch nicht auf einer Plantage/Feld, sondern im Wald gepflückt
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.
Bei Heidelbeeren (die sind weiter unten) wird auch immer wieder vorm Fuchsbandwurm gewarnt. Ich lass mir den Genuss von Waldheidelbeeren trotzdem nicht vermiesen.
sssumsi: Wenn man Bärlauch erhitzt, was hat das mit zu Tode fürchten zu tun? Garst du Fleisch auch nicht durch, obwohl es empfohlen wird, damit du dich nicht zu Tode fürchtest.
Es kann eh jeder machen wie er oder sie will
Wir waschen den Bärlauch immer besonders sorgfältig, es kann natürlich auch immer etwas dran bleiben. Meistens wird er ohnehin erhitzt.
Wir haben unseren eigenen Bärlauch im Garten. Der Garten ist rundherum eingezäunt, der Zaun ist 1,5 bis 2 Meter hoch. Ich denke da besteht keine Gefahr.
Da wo ich den Bärlauch pflücke, gibt es keine Füchse, nur viele Vögel und die sind ungefährlich
Bärlauch ist seit Jahren ein Modekraut und einige Personen in meinem Umfeld werden jährlich von einer richtigen Bärlauchhysterie erfasst. Von der Bärlauchcremsuppe über Bärlauchstrudel, Pesto, Frittaten, Risotti bis hin zu Desserts und Eis...
Verwechseln sollte man ihn nicht mit Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Weißwurz und Aronstab.
Aber auch der gefährliche Fuchsbandwurm ist manchmal auf den Blättern zu finden. Dieser führt beim Menschen zu mitunter tödlichen Leberinfektionen, wobei die Inkubationszeit bis zu 15 Jahre beträgt.
Deshalb die Blätter niemals roh verzehren. Auch eingefroren überleben die Eier. Waschen ist zwar empfehlenswert, aber kein sicherer Schutz. Erst bei 70 Grad sterben die Eier sofort ab. Deshalb kann bei Suppen und gekochten Gerichten nichts passieren, allerdings bei Aufstrichen und Pestos, wenn der Bärlauch nicht überbrüht wurde.
Mittlerweile kommt Bärlauch auch schon aus kontrolliertem Anbau. Diesen kann man bedenkenlos auch roh verzehren, da er garantiert bandwurmfrei ist.