Eine Art Speed-Dating für Hunde und ihre potenziellen Frauchen und Herrchen.

Die Bark-Dates sind ein Tierschutz-Event, welches vor drei Jahren in Köln ins Leben gerufen wurde und entstand aus ihrem Gedanken heraus, wie man am besten an Interessenten für Hunde aus dem Tierschutz kommen kann.

Mittlerweile finden die Events in zahlreichen Städten in ganz Deutschland statt. Maximal können 30 Hunde teilnehmen. Dafür werden sie von den jeweiligen Tierheimen, Pflegestellen oder anderen Tierschutzorganisationen, bei denen sie wohnen, angemeldet.

Am Tag des Bark-Dates treffen sich anschließend die Organisatoren, die Hunde und ihre Begleitpersonen auf einer großen Wiese. Alle teilnehmenden Hunde bekommen ein rotes Halsband, um für Besucher kenntlich gemacht zu werden. An einer Empfangsstation liegt eine Übersichtstafel, an der ebenfalls alle vorgestellten Hunde aufgelistet sind. Auf der Wiese verteilt werden 30 Stationen aufgebaut, eine pro Hund. Damit die Vierbeiner einen „Safe Space“ haben, wird an jeder Station jeweils eine Decke ausgelegt.

Das Ziel sei es, den Hunden und Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in einer ungezwungenen Atmosphäre kennenzulernen. Die Besucher können sich umschauen oder gezielt bestimmte Hunde näher kennenlernen. Wenn die vorgestellten Hunde es erlauben, darf man sie streicheln und kann sich zudem mit den jeweiligen Betreuern unterhalten, um mehr über den Hund zu erfahren.

Hat es zwischen dem Hund und den potenziellen Besitzern gefunkt, startet der normale Vermittlungsprozess, bei dem Event selbst wird nicht direkt eine Vermittlung ausgemacht. Der Hund kann dann in seiner Pflegestelle besucht werden oder bei seinen potenziellen Besitzern vorbeikommen.

Finde ich für eine gute Idee, wenn man sich einen Hund anschaffen will. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 40 Prozent.