Forum - Bär im Allgäu?

 
Katerchen

Soldaten der Bundeswehr wollen im Allgäu einen Bären gesehen haben. Wie das bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg mitteilte, meldeten die Soldaten, sie hätten das Tier in der Nacht zum Donnerstag im südöstlichen Landkreis Ostallgäu entdeckt.

Nun wird nach den Spuren des Bären gesucht und man darf gespannt sein, wann die Ersten den Abschuss fordern.

Paradeis

Ich hoffe doch dass der Bär nicht abgeschossen wird bzw die Menschen dort dies fordern. Bei uns in der Gegend ist es keine Bären. 

MaryLou

Ich hoffe der Bär sucht schnell das Weite. Auch Bruno,  hatte in Bayern nicht überlebt. Glaube ich zumindest  gehört zu haben.

 

Katerchen

Bruno wurde nach wochenlanger angeblicher Bemühung erschossen.

Aufgrund öffentlicher Empörung wurde am Anfang ein Abschussverbot erlassen und der Bär sollte gefangen werden. Merkwürdigerweise kamen die Spezialisten immer einen Tag zu spät an den Ort wo er gesichtet wurde.

Als dann doch der Abschuss freigegeben wurde  war er wenige Stunden später tot. Da waren dann die „Jäger“ schnell genug. Das war damals eine politische Farce.

Das war 2006, Bruno war gerade mal zwei Jahre alt. Er war der erste Bär seit 170 Jahren, wo der letzte Bär in Bayern erschossen wurde.

Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 19.10.2024 um 22:01 Uhr

jowi59

Was haltet ihr von einem Bären, der sich in der Nähe eures Hauses aufhält und dem ihr jederzeit begegnen könntet?

Da hilft sicher kein Zaun und wahrscheinlich auch kein Hund.

Katerchen

jowi59, woher kommt deine Abneigung gegen alles Vierbeinige, das vielleicht in deiner Nähe sein könnte? Ob nun Wölfe oder Bären? In der Regel sind diese Tiere intelligenter als die Menschen und meiden uns.

Ich habe eher Angst vor zweibeinige „Wölfe und Bären“ die in meiner Nachbarschaft ein Haus oder eine Wohnung haben. Da passiert öfters was.

littlePanda

Ich frage mich auch, welche traumatische Erfahrung Jowi mit Wölfen, Bären und Goldschakalen gemacht hat, daß er sich so sehr vor diesen Tieren fürchtet

 

Übrigens wurden im Vorjahr 38 Schafe in Niederösterreich nachweislich von Wölfen gerissen, von freilaufenden Hunden noch mehr. Trotzdem hört man von Schafrissen durch Hunde kaum was. Was daran liegen könnte, daß es dafür keine Entschädigung gibt und man auch nicht zur Jagd auf Hunde aufrufen kann. Schließlich hat der Wolf einen schlechten Ruf und  nicht der Hund.

Katerchen

littlePanda, zusätzlich sollte man noch erwähnen, wie viele Schafe durch den Menschen (Schlachthöfe) „gerissen“ werden. Da ist so ein Goldschakal schon eine Bedrohung für die Essensversorgung der Menschheit.

Diese Goldschakale sehen übrigens sehr schön aus.

MaryLou

Ich hoffe der Bär lebt noch! 

Zumindest wurde noch nichts Schlimmes darüber berichtet.  🐻🏔⛰️