Einige wenige Menschen verdienen sich damit dumm und dämlich und für die Schrottentsorgung/Risiko im All, darf dann wieder die Allgemeinheit zahlen. Warum gibt es da keine Einschränkung?
Einige wenige Menschen verdienen sich damit dumm und dämlich und für die Schrottentsorgung/Risiko im All, darf dann wieder die Allgemeinheit zahlen. Warum gibt es da keine Einschränkung?
Astronomen und Astronominnen schlagen Alarm: Die Zahl der Satelliten könnte bald drastisch steigen und den Nachthimmel damit deutlich heller machen. Das beeinträchtigt nicht nur wissenschaftliche Beobachtungen, sondern auch für das freie Auge würde der dunkle Nachthimmel „ergrauen“.
Bei jeder Himmelsbetrachtung „würden dann ein oder mehrere Satelliten durchs Gesichtsfeld ziehen und damit die Beobachtung beeinträchtigen oder zerstören“, sagt der Astronom Peter Habison von der Europäischen Südsternwarte (ESO) gegenüber ORF Wissen.
Rund 14.000 Satelliten kreisen zurzeit im erdnahen Weltraum, und es werden immer mehr: Seit 2019 ist die Zahl deutlich gestiegen – maßgeblich vorangetrieben durch die Starlink-Telekommunikationssatelliten von Space X.
Das US-amerikanische Unternehmen, das 2002 von Elon Musk gegründet wurde, möchte eine Million weitere Satelliten in den Orbit bringen. Auch das US-Start-up Reflect Orbital arbeitet an einem Netzwerk aus großen spiegelartigen Satelliten. Der erste Prototyp soll noch in diesem Jahr in den Weltraum entsandt werden. Geplant ist, die Flotte bis 2035 auf 50.000 Satelliten auszubauen.
Beide Unternehmen haben Zulassungsanträge für die Starts bei der zuständigen US-Behörde, der Federal Communications Commission FCC, eingereicht. Sollten diese genehmigt werden, würde die Anzahl der Satelliten am Himmel auf über 1,7 Millionen Stück steigen. (science-orf.at)
Was zu viel ist, ist zu viel! Und irgendwann kommt der Schrott auch wieder runter und nicht alles verglüht.