Forum - Bäcker mobilisieren gegen privaten Weihnachtskeksverkauf

 
Billie-Blue

Geringe Mengen an selbstgemachten Keksen darf man verkaufen. Geht der Verkauf allerdings in großem Stil vor sich, drohen Strafen bis zu 3500 Euro.

Niederösterreichs Bäcker wehren sich nun gegen den privaten Keksverkauf.

Angeblich werden über Social Media mitunter 300 bis 400 kg. Kekse um 30 Euro pro Kilo angeboten, üblich sind in den Bäckereien 50 Euro.

Kritisiert wird auch, dass diese Kekse ohne Hygienerichtlinien und gewerbliche Vorschriften hergestellt werden. Während der Bäcker alle Zutaten auflisten muss.

Man darf halt dann nicht jammern, wenn es keine kleinen Bäcker mehr gibt.

Katerchen

Mal abgesehen davon, dass ich meine Kekse selbst backe würde ich nie Kekse von unbekannten Menschen kaufen. Wenn ich mal nicht mehr selber backen kann gehe ich zum Bäcker.

MaryLou

Ich finde es richtig dass die Bäcker auf die Barrikaden steigen. Backen für die Familie ist ok, aber verkaufen nicht. Von anderen Leuten kaufen würde  ich auch niemals. Ich will schon wissen was da in meinen Keksen drin ist. 

jowi59

Private können wahrscheinlich mit dem Keksverkauf eher keinen Gewinn machen wenn die Arbeitsstunden zu einem normalen Preis gerechnet werden. Gratis möchte ja niemand arbeiten.

littlePanda

300 bis 400 kg sind kein Privatverkauf mehr, ich verstehe schon, daß da die Bäcker protestieren. Die müssen ja auch Angestellte usw. bezahlen und können mit "privaten" Verkäufern nicht mithalten

littlePanda

300 bis 400 kg sind kein Privatverkauf mehr, ich verstehe schon, daß da die Bäcker protestieren. Die müssen ja auch Angestellte usw. bezahlen und können mit "privaten" Verkäufern nicht mithalten

Pesu07

Ich finde das auch nicht i.O. Gerade die etwas kleineren Bäckereien leiden sehr darunter.  

Silviatempelmayr

Ich backe meine Kekse selber. Brot und Gebäck kaufe ich immer beim Bäcker der zu uns ins Haus kommt. 

moga67

Ich kann alle Seiten verstehen.

Die Bäcker, weil sie sehr viele Kosten zusätzlich zu decken haben.
Die Kunden, weil es sich viele dann einfach nicht leisten können.
Die "Kekserlbäcker", die sich damit etwas dazuverdienen möchten.

Ich mache mir meine Kekse selber und schenke nur in der Familie weiter.

Billie-Blue

Kleine Kekserlbäckerinnen  dürfen ihre Kekse auch verkaufen. Es muss nur in einem kleinen Rahmen sein, wo z.B. keine zusätzliche Ausstattung oder Geräte notwendig werden. Es sagt keiner was, wenn jemand für   Nachbarn oder Bekannte ein paar Kilo Keks macht und dafür Geld für Zutaten, Strom und Zeitaufwand etc. erhält. Onlineverkäufe  sind sicher eine andere Größenordnung.

 

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