Lebendige Mäuse zusammennähen 🐭
Wie absurd ist denn das?
Im Rahmen der Erforschung von Malaria-Infektionen plante ein Institut in Bonn einen Versuch, bei welchem lebendige Mäuse zusammengenäht werden sollten. Das sollte die Frage beantworten, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert und welche Rolle dabei Immunzellen im Gewebe spielen. Doch für diesen Forschungsweg der Friedrichs-Wilhelm-Universität in Bonn hat das Kölner Verwaltungsgericht nun ein Stopp verhängt.
Das Verfahren nennt sich Parabiose. Dabei werden zwei Tiere aneinander genäht - mit dem Ziel, ihre Blutkreisläufe zu verbinden. Das Verfahren stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert und diente der Erforschung verschiedener Erkran*ungen. Oft kommen für das Verfahren Nagetiere zum Einsatz. Bei dem geplanten Versuch in Bonn sollten Mäusen an den Flanken die Haut geöffnet und chirurgisch zusammengenäht werden, damit sich die Blutkreisläufe miteinander verbinden. Zwei Monate sollten sie aneinandergenäht bleiben, um anschließend getrennt, getötet und seziert werden. Das Kölner Verwaltungsgericht entschied allerdings, dass dieser Versuch die Tiere „schwer belastet und gegen das Tierschutzgesetz verstößt“.
Im Erfassungsjahr 2024 wurden laut dem Verband „Ärzte gegen Tierversuche“ in Deutschland 956.636 Mäuse aktiv in Tierversuchen eingesetzt. Tierversuche gehören absolut verboten, es gibt andere Methoden. Und wenn es unbedingt sein soll, dürfen sich diese „Forscher“ gerne selbst zusammennähen.
Im Rahmen der Erforschung von Malaria-Infektionen plante ein Institut in Bonn einen Versuch, bei welchem lebendige Mäuse zusammengenäht werden sollten. Das sollte die Frage beantworten, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert und welche Rolle dabei Immunzellen im Gewebe spielen. Doch für diesen Forschungsweg der Friedrichs-Wilhelm-Universität in Bonn hat das Kölner Verwaltungsgericht nun ein Stopp verhängt.
Das Verfahren nennt sich Parabiose. Dabei werden zwei Tiere aneinander genäht - mit dem Ziel, ihre Blutkreisläufe zu verbinden. Das Verfahren stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert und diente der Erforschung verschiedener Erkran*ungen. Oft kommen für das Verfahren Nagetiere zum Einsatz. Bei dem geplanten Versuch in Bonn sollten Mäusen an den Flanken die Haut geöffnet und chirurgisch zusammengenäht werden, damit sich die Blutkreisläufe miteinander verbinden. Zwei Monate sollten sie aneinandergenäht bleiben, um anschließend getrennt, getötet und seziert werden. Das Kölner Verwaltungsgericht entschied allerdings, dass dieser Versuch die Tiere „schwer belastet und gegen das Tierschutzgesetz verstößt“.
Im Erfassungsjahr 2024 wurden laut dem Verband „Ärzte gegen Tierversuche“ in Deutschland 956.636 Mäuse aktiv in Tierversuchen eingesetzt. Tierversuche gehören absolut verboten, es gibt andere Methoden. Und wenn es unbedingt sein soll, dürfen sich diese „Forscher“ gerne selbst zusammennähen.